Familientherapie

Die Therapie mit einer Familie ist eine sehr sinnvolle Möglichkeit, wenn innerhalb des Familiensystems Schwierigkeiten und Probleme auftreten. Gerade dann ist häufig zu beobachten, dass die Kinder ein auffälliges Verhalten entwickeln, wie z. B.

  • Schulschwierigkeiten
  • Schlafstörungen
  • Einnässen
  • starke Ängste
  • übertriebene Aggressionen

in der Familientherapie zeigen sich häufig überraschend schnell Veränderungen, denn alle Familienangehörigen können den Therapieverlauf positiv beeinflussen. Durch den Austausch von Meinungen und Haltungen zeigen sich oft erstaunliche Selbstheilungskräfte, die eine Lösung der Probleme unterstützen.

Wir begleiten Familien darin ihre eigenen Lösungen zu finden. Besonders wenn leibliche und nicht-leibliche Familienmitglieder zusammenleben, sind in der Anfangsphase Schwierigkeiten keine Seltenheit. Diesen neu zusammengesetzten Familien bieten wir Unterstützung, um die erhöhten Anforderungen im Alltag bewältigen zu können.

Eine Familientherapie kann aber auch in vielen anderen Situationen hilfreich sein, so z. B.

  • wenn eine Trennung der Eltern bevorsteht
  • durch Krankheit
  • Tod oder Verlust des Arbeitsplatzes
  • oder schwerwiegende Veränderungen in der Familie statt finden

Auch bei Jugendlichen oder erwachsenen Kindern – und den damit verbundenen belastenden Situationen – bietet eine Familientherapie den geeigneten Rahmen, um nach Erklärungsmustern und Lösungen zu suchen.

In unseren Therapien machen wir immer wieder die erfreuliche Erfahrung, dass in jeder Familie Ressourcen schlummern und zu entdecken sind. Mit Hilfe dieser Fähigkeiten (die manchen Familien gar nicht bewusst sind) lassen sich Lösungen finden und sind erstaunliche Entwicklungen zu beobachten.

Eine Familientherapie wird in unserer Praxis immer von 2 Therapeuten/innen begleitet (Co-Therapie). Mit dieser Form haben wir sehr positive Erfahrungen gemacht, denn „4 Augen sehen bekanntlich mehr als 2 Augen“.